400 Gäste, eine Flussbühne und jede Menge Good News in Steyr

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Außergewöhnliche Kulisse, starke Geschichten und jede Menge Aufbruchsstimmung: Das Netzwerk Zukunftsregion Steyr und die Business Class Steyr im 360° Alpenland brachten beim gemeinsamen Sommerabend im einzigartigen Paddlerhaus rund 400 Menschen zusammen. Eine Bühne mitten auf der Enns, überraschende Einblicke in die Stadt und viele begeisterte Rückmeldungen machten den Abend zu einem besonderen Erlebnis.

Was ursprünglich mehrere Veranstaltungsformate waren, wurde erstmals 2026 zu einem großen gemeinsamen Sommerabend: der Sommercocktail der Zukunftsregion Steyr, das Annual Meeting der Business Class Steyr, die neue Marke der Stadt Steyr und jene der Urlaubsdestination 360° Alpenland. Das Ergebnis war ein Abend, der vor allem eines spürbar machte: In Steyr tut sich viel – und gemeinsam noch mehr.

Bühne frei – mitten auf der Enns

Schon die Kulisse sorgte für Begeisterung. Direkt vor dem Paddlerhaus wurde die Enns selbst zur Bühne – und bot einen völlig neuen Blick auf Steyr und seine Altstadt. Moderator Roland Brunhofer begrüßte gemeinsam mit Renee-Karolin Kohl von der Business Class Steyr, Daniela Zeiner vom Netzwerk Zukunftsregion Steyr / Steyr Stadt.Impuls und Bürgermeister Markus Vogl die Gäste. Die ungewöhnliche Inszenierung passte zur Botschaft des Abends: Bestehendes neu betrachten, Neues ausprobieren und zeigen, was entstehen kann, wenn unterschiedliche Kräfte zusammenwirken.

Markus Vogl betonte den besonderen Zusammenhalt in der Stadt – und bezog dabei die Gäste ganz bewusst mit ein: „Jeder und jede von euch ist Teil dieser Erfolgsgeschichte in Steyr.“ Für die Zukunft wünscht er sich Steyr vor allem als attraktive Stadt für junge Menschen, in der Zukunftstechnologien entwickelt werden und gute berufliche wie persönliche Perspektiven entstehen.

Auch Renee-Karolin Kohl machte deutlich, wie wichtig es ist, Steyr nicht nur zu beschreiben, sondern erlebbar zu machen. Die Business Class Steyr bündelt mittlerweile rund 300 Dienstleister:innen in der gesamten Region von Steyr bis Pyhrn-Priel und fungiert als kostenlose Anlaufstelle für die Planung und Organisation von außergewöhnlichen Business-Events – von kleinen Meetings bis hin zu großen Tagungen und Kongressen. Ihre Erfahrung bei Site Inspections: „Die meisten Veranstalter:innen, die eine solche persönliche Informationstour nach Steyr machen, buchen dann auch hier.“

Good News statt Krisenmodus

Im Mittelpunkt des ersten Teils standen ganz bewusst die positiven Entwicklungen der vergangenen Monate. Passend dazu erhielten die Gäste die neue „Good News“-Zeitung des Netzwerks Zukunftsregion Steyr, in der auf 56 Seiten zahlreiche kleine und große Erfolgsgeschichten aus Wirtschaft, Bildung, Gesellschaft, Kultur, Sport und Stadtentwicklung gesammelt wurden.

Beim Zusammenstellen der Zeitung sei selbst das Redaktionsteam überrascht gewesen, wie viele starke Geschichten aus Steyr zusammenkamen. Für Netzwerkleiterin Daniela Zeiner ist das kein Zufall, sondern Teil einer Stadt, die Veränderung immer wieder als Chance verstanden hat: „Steyr hat sich schon so oft neu erfunden. Menschen zusammenzubringen, die sich was trauen, die was voranbringen wollen, die mutig sind und etwas ausprobieren wollen – so gehen wir miteinander in die Zukunft.“

Wie viel Aufbruch derzeit tatsächlich spürbar ist, zeigten anschließend Gäste aus ganz unterschiedlichen Bereichen:
Bettina Boeckle vom BMW Group Werk Steyr gab Einblicke in die Transformation des Standorts in Richtung Elektromobilität. Neue Gebäude, Anlagen und Produktionssysteme sind dabei die sichtbare Seite des Wandels. Dahinter stehen vor allem Mitarbeiter:innen, neue Qualifikationen und viel Engagement, um diesen Veränderungsprozess erfolgreich zu gestalten.
Andreas Auinger von der Fachhochschule OÖ | Campus Steyr sprach über Steyr als Hochschulstadt, die Bedeutung junger Menschen für eine lebendige Stadt und darüber, wie wichtig die Verbindung von Lehre, Forschung und Wirtschaft für die weitere Entwicklung ist.
Markus Knasmüller, Geschäftsführer von BMD Systemhaus und Präsident des SK BMD Vorwärts Steyr, brachte mit dem sportlichen Aufschwung und Wiederaufstieg des Traditionsvereins eine weitere Good News aus der Stadt mit auf die Bühne.

Ein Blick von außen – mit viel Steyr im Herzen

Einen besonders persönlichen Blick steuerte Miriam Hie bei. Die in Steyr aufgewachsene Schauspielerin, Moderatorin und Regisseurin lebt seit vielen Jahren in Wien, ist ihrer Heimatstadt aber nach wie vor eng verbunden. Bei ihren regelmäßigen Besuchen nehme sie eine positive Veränderung wahr: Steyr werde „immer heller“ und „wirklich immer spannender“. Das Paddlerhaus steht für sie sinnbildlich für diese Entwicklung: Bestehendes bewahren und gleichzeitig Platz für Neues schaffen. Und ihr persönlicher Kompass zeigt ohnehin in eine eindeutige Richtung: „Mein heimatlicher Kompass geht immer auf Steyr.“

Wirtschaftskraft trifft Lebensqualität

Wie viel Potenzial gerade in der Verbindung unterschiedlicher Steyrer Stärken liegt, bewies die anschließende Gesprächsrunde mit Bettina Stelzer-Wögerer von der Wirtschaftskammer OÖ | Steyr-Stadt, Christian Altmann von Business Upper Austria und Andreas Winkelhofer von der OÖ Tourismus GmbH. Sie spannten den Bogen von Steyrs Substanz über qualifizierte Fachkräfte, Digitalisierung und Innovation bis hin zu Tourismus, Tagungswirtschaft und Lebensqualität. Steyr punktet mit international erfolgreichen Industriebetrieben und Unternehmen, Forschung und Bildung – gleichzeitig aber auch mit historischer Altstadt, Natur, Kultur, Sport und einem außergewöhnlich vielfältigen Angebot auf engem Raum. Diese Kombination bietet Chancen, weit über die Region hinaus noch stärker wahrgenommen zu werden. Ein entscheidender Schlüssel dazu: Menschen nach Steyr zu bringen und die Stadt erleben zu lassen. Genau darin sehen auch die Talkgäste großes Potenzial – für Veranstaltungen, Tagungen und Kongresse ebenso wie für die touristische Positionierung.

Mit dem Kompass durch die Stadt

Danach wurde die Stadt selbst zum Veranstaltungsraum. Ausgestattet mit einem Kompass machten sich die Gäste in Gruppen auf den Weg und entdeckten bei verschiedenen Rundgängen besondere Orte, Projekte und Geschichten. Von Kultur und Innenstadtentwicklung über neue Veranstaltungs- und Seminarräume bis hin zu Sport, Tourismus, Mobilität und neuen Nutzungsideen zeigte sich dabei die ganze Bandbreite dessen, was sich aktuell in Steyr bewegt. Mit dabei waren unter anderem Stationen wie das Alte Theater, Horizont, Museum Arbeitswelt, FLAIR, die Orangerie, Schloss Lamberg, City Point Steyr, harry’s home, das Siebensternehaus, der Michaelerkeller, das Stadthotel Styria, das Minichmayr und der Stadtpfarrturm.

Dort trafen die Teilnehmer:innen auf weitere Steyrer Geschichten und Projekte – vom FM4 Unlimited über Vorwärts Kultur, Steyrdorf, das Musikfestival und die Lange Tafel bis hin zu neuen Freizeitangeboten, Innenstadtimpulsen und dem Weihnachtswunder. Die Idee dahinter: nicht nur über positive Entwicklungen reden, sondern sie direkt vor Ort erleben – und dabei mit jenen Menschen ins Gespräch kommen, die dahinterstehen. Gerade diese Mischung aus Überraschung, Begegnung und neuen Blickwinkeln kam besonders gut an. 

360° Alpenland: Stadt und Region zusammendenken

Nach der Rückkehr ins Paddlerhaus rückte das 360° Alpenland in den Mittelpunkt. Christkindlwirt Georg Baumgartner vom 360° Alpenland Tourismus | Tourismusforum Steyr und Heidi Stacherl von Green Events OÖ berichteten von der touristischen Positionierung der neuen Destination und von der nachhaltigen Gestaltung von Veranstaltungen. Passend dazu überreichte Heidi Stacherl eine Urkunde von Green Events OÖ für die Ausrichtung der Veranstaltung. 

Beim anschließenden Business-Rundflug durch das 360° Alpenland wurde der Blick über Steyr hinaus auf die gesamte Region gerichtet. Denn Wirtschaftsraum, Lebensraum und Erlebnisraum enden nicht an Gemeindegrenzen – ihre Stärke liegt gerade im Zusammenspiel.
Kulinarisch wurde dieser Gedanke beim 360°-Knödel-Buffet aufgegriffen, bevor Musik von DJ Feybl und die Feuermatrix für einen stimmungsvollen Ausklang sorgten.

Gemeinsam geht mehr

Dass an diesem Abend rund 400 Menschen aus Wirtschaft, Bildung, Tourismus, Politik, Kultur und Gesellschaft zusammenkamen, war dabei weit mehr als eine beeindruckende Zahl. Es machte sichtbar, wie breit das Netzwerk der Region mittlerweile aufgestellt ist.

Die Zukunftsregion Steyr vereint heute mehr als 170 Partner:innen – vom internationalen Industriekonzern über KMU, EPU und Start-ups bis zu Bildungseinrichtungen, Institutionen, Vereinen und Gemeinden.
„Menschen zusammenzubringen, das ist sicher unser Hauptauftrag“, so Daniela Zeiner. Denn oft entstünden gerade im persönlichen Austausch neue Ideen, Kooperationen und Lösungen für gemeinsame Herausforderungen.

Genau diese Haltung war an diesem Sommerabend spürbar: miteinander reden, einander zuhören, Neues entdecken – und die vielen guten Geschichten der Region auch weitererzählen.
Nach einem Abend mit vielen Begegnungen, besonderen Perspektiven und ausgelassener Stimmung blieb deshalb vor allem eine Botschaft:
Steyr hat allen Grund, seine Erfolge zu feiern. Und noch mehr Grund, gemeinsam weiterzumachen.

 

Wir bedanken uns für die Fotos:
© Peter Kainrath
© Georg Schlemmer (wb.at)

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