Stammtisch mit Obermair im Le Flair

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Stammtischfrühstück im „FLAIR – Vielfalt in der Enge“: Neues Leben für die Innenstadt und starke Einblicke in regionale Entwicklung

Das Stammtischfrühstück der Zukunftsregion Steyr gemeinsam mit Obermair Immobilien fand diesmal im frisch eröffneten „FLAIR – Vielfalt in der Enge“ statt und zog zahlreiche Besucher:innen an. Die besondere Atmosphäre im Haus, das als ein Vorzeigebeispiel für erfolgreiche Innenstadtbelebung gilt, bot den idealen Rahmen für Impulse, Vernetzung und Einblicke in die Zusammenarbeit engagierter Unternehmer:innen und Partner:innen.

Ein Netzwerk, das Stadt und Region verbindet

Zu Beginn begrüßte Daniela Zeiner, Leiterin der Zukunftsregion Steyr, die Gäste und stellte das Netzwerk und seine Entwicklung vor. Sie unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Stadt, Region, Unternehmen, Bildungseinrichtungen, sozialen Organisationen und Privatpersonen. Mit über 160 Partner:innen sei es das Ziel, die Region gemeinsam in Themen wie Arbeit, Unternehmertum, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Bildung und Industrie weiterzuentwickeln. Die Stammtische, so Zeiner, seien seit vielen Jahren ein wichtiges Format, um Einblicke in Unternehmen zu geben und gleichzeitig Menschen zusammenzubringen, die sich für die Zukunft von Stadt und Region engagieren.

Die Obermair-Gruppe: Vom Architekturbüro zum umfassenden Immobilienpartner

Gastgeber Michael Obermair, Architekt sowie Gesellschafter und Geschäftsführer der Obermair Immobilien GmbH, stellte die Entwicklung seiner Firmengruppe vor. Dort arbeiten Architektur, Bauträgertätigkeit, Innenarchitektur, Immobilienverwaltung und -vermittlung eng zusammen. Obermair erläuterte, wie seine Projekte – von „Wohnpark Steyrdorf“ über den „Stadtwohnpark Werndlstrasse“ bis hin zu aktuellen Entwicklungen wie „Lux Living“ – stets auf hohe bauliche Qualität, durchdachte Grundrisse, nachhaltige Materialien und umfassende Betreuung setzen.

Im Zusammenhang mit dem Projekt „FLAIR“ hob er die Bedeutung partnerschaftlicher Zusammenarbeit besonders hervor. „Wenn die richtigen Menschen zusammenkommen, kann in kürzester Zeit ein Ort entstehen, der Strahlkraft für eine ganze Innenstadt entwickelt.“
Ebenso betonte er die außergewöhnlich gute Kooperation mit dem Magistrat der Stadt Steyr. Sowohl Denkmalschutz als auch technische Themen – insbesondere rund um die Lüftungsanlage – seien rasch, lösungsorientiert und unbürokratisch begleitet worden. Diese Zusammenarbeit habe wesentlich dazu beigetragen, dass das Projekt in Rekordzeit umgesetzt werden konnte.

Darüber hinaus gab er einen Ausblick auf weitere größere Vorhaben wie den „GREEN CAMPUS Garsten“, der moderne Büro-, Seminar- und Gastroflächen schaffen soll, sowie die Weiterentwicklung der Wohnprojekte der Obermair-Gruppe.

Historie und Mut zur Erneuerung: Die Perspektive der Eigentümerin

Brigitte Ecker, Eigentümerin der Haubeneder GmbH und Bauherrin des „FLAIR“, erzählte eindrucksvoll die Geschichte der Häuser in der Enge. Die Gebäude, die jahrzehntelang als Modehäuser florierten, standen zuletzt vor der Herausforderung des Strukturwandels im Handel.

Mit Offenheit, Mut und klarer Vision entschied sich Ecker für eine umfassende Neubelebung des Hauses. „Dieses Projekt ist nicht nur die Erfüllung eines Lebenstraums meiner Mutter, sondern ein starkes Zeichen dafür, dass historische Bausubstanz und moderne Nutzung Hand in Hand gehen können.“

Innenarchitektur, die Atmosphäre schafft

Innenarchitekt Jürgen Wagner von WOHNSTIL Interiordesign gab Einblicke in seine Arbeit und erläuterte, wie wichtig Materialwahl, Lichtführung und Raumwirkung für Orte wie das „FLAIR“ sind. Mit seiner langjährigen Erfahrung als Tischler und Innenarchitekt legt er Wert auf Räume, die Menschen emotional ansprechen und funktional überzeugen.

Im Projekt „FLAIR“ seien historische Elemente wie Gewölbe, alte Bögen und natürliche Materialien bewusst mit modernen Details verbunden worden: „Jeder Raum braucht seine eigene Atmosphäre. Im FLAIR soll man spüren, dass es ein Ort ist, der einlädt, inspiriert und verbindet.“  Wohnstil wird künftig auch mehrere Wohnprojekte der Obermair Gruppe ausstatten.

Markenentwicklung für einen besonderen Ort

Alexandra Steiner von der BRANDZONE Kreativagentur präsentierte die Entstehung des Namens und der Marke „FLAIR“. Der kurze, prägnante Begriff stehe für Atmosphäre, Gespür und Leichtigkeit – Eigenschaften, die sich auch im Logo, in der Typografie und im gesamten Erscheinungsbild wiederfinden.

„Unser Ziel war, dem Haus eine Identität zu geben, die sofort erkennbar ist und Emotion erzeugt. FLAIR ist ein lebendiger Ort, und das sollte man in jedem Element des Markenauftritts spüren.“  Die Brandzone sorgt für eine einheitliche und professionelle Außenwirkung.

Innenstadtentwicklung aktiv gestalten: Die Sicht der Immobilienexpertin

Diana Hertl, Geschäftsführerin der DIANOR Estates GmbH, bot einen fundierten Blick auf die Situation der Steyrer Innenstadt. Anhand von Erfahrungen aus der Modellstadt Krems zeigte sie, wie eine gezielte Kombination aus Wohnen, Handel, Gastronomie und Büros Innenstadtbereiche nachhaltig beleben kann.

Sie verwies auf bestehende Herausforderungen – etwa die vielen großflächigen Einheiten oder die Sanierungsbedürftigkeit alter Häuser –, betonte jedoch vor allem die Chancen: „Wir haben in Steyr rund zwei Dutzend leerstehende Erdgeschosse. Das ist Potenzial. Das FLAIR zeigt, was möglich ist, wenn Eigentümer:innen investieren und Nutzungsmischung zulassen.“ Hertl arbeitet daran, passende Mieter:innen und Konzepte zusammenzuführen, um Schritt für Schritt mehr Vielfalt in die Innenstadt zu bringen.

Ein inspirierender Vormittag im Zeichen von Zusammenarbeit

Zum Abschluss verwies Daniela Zeiner nochmals auf die Bedeutung gemeinsamer Initiativen und die positive Entwicklung der Region. Der Vormittag im „FLAIR“ zeigte eindrucksvoll, wie Projekte, die auf Kooperation und Qualitätsbewusstsein setzen, neue Impulse für Steyr bringen. Beim anschließenden Frühstück nutzten viele Gäste die Gelegenheit, sich in der besonderen Atmosphäre des Hauses weiter auszutauschen.

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